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02. Februar 2017 | Bauten

Unger: Auflage des Flächenwidmungs-und Bebauungsplanes für das Heumarkt-Areal ist ein Skandal ersten Ranges

Häupl und Vassilakou riskieren Weltkulturerbe-Status

  • Hochhaus bei Eislaufverein

  • Christian Unger

Wien (OTS) - Nun ist es also soweit, der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan zum vieldiskutierten Hochhausprojekt am Wiener Eislaufverein liegt auf, und das ohne die Antwort der UNESCO abzuwarten, ärgert sich der Landstraßer FPÖ-Gemeinderat LAbg. Christian Unger.

Bekanntlich hat die UNESCO ja eine offizielle Stellungnahme per 1. Februar 2017 eingefordert, um in Folge über den Weitererhalt des Prädikats Weltkulturerbe Wien Innere Stadt zu entscheiden. Der nunmehr vorliegende Plan widerspricht klar den Vorgaben der UNESCO, die eine maximale Höhe der Bauprojekte vom ca. 43 Metern fordern.

Damit verstößt die Stadt Wien und die verantwortliche rot-grüne Koalition nicht nur bewusst gegen die Welterbekonvention, immerhin ein weltweiter, völkerrechtlicher Vertrag zwischen 192 Staaten, sondern vergißt dabei auch, dass die genannte Welterbekonvention in Österreich im Gesetztesrang steht (BGBL 60/1993).

„Häupl und Vassilakou müssen sich daher als Totengräber des Weltkulturerbes bezeichnen lassen, und anscheinend sind sie noch stolz darauf“, schließt LAbg. Unger empört.

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